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Aktion “Saubere Gewässer” an Tirols größtem See - Trinkwasserqualität ist Goldes wert

Taucher und ATM-Umweltexperten halten Achensee sauber

 

Zum ersten Mal stießen Taucher der Wasserrettung Schwaz-Achensee in die Tiefen des Achensee hinab, um Tirols größten See zu säubern. Die Aktion “Saubere Gewässer” der Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Naturjuwels und schärft das Umweltbewusstsein.
Der Achensee ist einer der schönsten und saubersten Seen Österreichs und hat Trinkwasserqualität  - das soll so bleiben.  Die Achensee-Gemeinden und die Umweltexperten der Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) ziehen daher mit der bewährten Aktion “Saubere Gewässer” an einem Strang. Diesmal klinkten sich auch die Taucher der Wasserrettung Schwaz-Achensee ein. Die Froschmänner, die sonst am Achensee für die Sicherheit der Badegäste und Wassersportler sorgen, suchten in zehn bis 15 Metern Tiefe den See nach Unrat ab. Gleichzeitig säuberte die Jugendgruppe der Wasserrettung die Ufer zwischen dem Bootshaus der Wasserrettung und der Schwarzenau, dem vor allem von Tagesausflüglern stark frequentierten Abschnitt.
Der Achensee ist eines der meist besuchten Naherholungsgebiete in ganz Tirol. “Wir unternehmen daher alles, damit unser Juwel sauber bleibt und seine Trinkwasserqualität behält”, versichert Josef Hausberger, Bürgermeister von Eben am Achensee. “Müll im See und an den Ufern ist eine Umweltbelastung, die mit ein wenig Umweltgewissen leicht zu vermeiden ist”, appelliert BM Hausberger ans Umweltbewusstsein der vielen Badegäste und Wassersportler, die sich jetzt am Achensee tummeln. “Auch wir wollen, dass der Achensee sauber bleibt und leisten gerne unseren Beitrag  für saubere Gewässer”, begründet Christian Bürger, Einsatzleiter der Wasserrettung Schwaz-Achensee, den engagierten Einsatz der Taucher.
Noch hat der Achensee hohe Wassergüte. So etwas kann sich aber rasch ändern. “Müll in Gewässern, vor allem in den Meeren ist ein brisantes Umweltproblem”, verweist ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger auf jüngste internationale Untersuchungen.  6,4 Millionen Tonnen Müll landen jährlich in den Weltmeeren, davon sind bis zu 80 Prozent Plastikabfall. Tourismus und Müll in den Gewässern stehen in engem Zusammenhang. Besonders Plastiksackerl werden im Wasser langsam zersetzt und von Wassertieren und Vögeln oft als vermeintliche Nahrung aufgenommen. Ein Problem, das auch am Achensee ernst zu nehmen ist, zumal Unrat auch in den Schilfgürtel geschwemmt wird. “Das Umweltbewusstsein sollte immer mitreisen”, appelliert ATM-Chef Egger auch an die Verantwortung jener, die am Achensee ihren Sommerspass genießen.
Mit der Aktion “Saubere Gewässer” leistet die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Tirol und zur Aufklärung, wie wichtig saubere Gewässer sind - auch am Achensee.


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