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Ende März weilte eine finnische Delegation aus Gemeinde- und Behördenvertretern in Tirol, um sich über Projekte der ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte persönlich vor Ort zu informieren.
Beim dreitägigen Besuch hatte die Delegation neben der Präsentation der ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte Gelegenheit, sich im Detail über innovative Lösungen im Abfallbereich wie z. B. die Vorzeigeprojekte Bioabfall- oder Handysammlung zu informieren. „Wir wollen den Gästen unser nachhaltiges Abfallwirtschaftskonzept anhand konkreter Beispiele veranschaulichen!“ erklärt Ing. Alexander Würtenberger (ATM-Leiter Umweltberatung/Öffentlichkeitsarbeit). Viele der „Einfälle für Abfälle“ wurden bereits von anderen Regionen und Ländern übernommen wie z. B. der Exportschlager „Öli“. Das Haushaltssammelsystem für Altöl hat bereits in tausenden Haushalten im In- und Ausland (Italien, Malta etc.) Einzug gehalten. Da die sechsköpfige Delegation im Zillertal stationiert war, interessierten sich die Besucher zudem auch sehr für das regionale Abfallkonzept der Umwelt-Zone-Zillertal, einem ATM-Partnerprojekt. „Wir zeigen mit der Umwelt-Zone-Zillertal vor, wie man auf lokale Umweltanliegen eingeht, regionale Gegebenheiten wie den Intensivtourismus berücksichtigt und wirtschaftlich wie etwa bei der Bioabfallsammlung umsetzt“, erklärt LA Bgm. Josef Geiser, Obmann der Umwelt-Zone-Zillertal. Ein weiteres kostengünstiges und kundenfreundliches Vorzeigeprojekt lernte die Delegation mit dem Abfallwirtschaftszentrum Zillertal Mitte (AWZ) in Kaltenbach kennen.
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