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ÖKO-Logik spricht für AMBA-Müllkonzept

Erst trennen, dann verbrennen: Kombination von AMBA und thermischer Verwertung statt unsortierter Gesamtmüllverbrennung

Was ökologisch sinnvoller wirkt, ist oft auch ökonomisch günstiger. Diese Binsenweisheit einer umweltbewussten Wirtschaft gilt exakt für die Tiroler Mülllösung

AMBA ist die Abkürzung für Ahrental Mechanisch Biologische Abfallbehandlungsanlage. Dahinter verbirgt sich der Kern der Tiroler Mülllösung. Denn sie richtet sich nicht gegen eine andere Methode, sondern schafft zukunftssichere Voraussetzungen für eine sinnvolle Abfallwirtschaft.
Die Müllberge wachsen. Doch die Deponierung unbehandelten Abfalls ist ab 2009 verboten. Nur noch zweieinhalb Jahre verbleiben Tirol für eine Lösung des Problems. Gesamtmüllverbrennung wirkt da auf den ersten Blick wie das Ei des Kolumbus.
Bio-Behandlung

Doch wer die im Abfall enthaltenen Metalle, Steine, Bio-Anteile, Wasser usw. mit verbrennen will, handelt doppelt ineffizient: Er senkt einerseits den nutzbaren Energiegehalt des Mülls und erhöht andererseits den Anteil von schadstoffreicher Schlacke für die Deponie.
Die AMBA dagegen trennt die einzelnen Müllkomponenten und verhindert dadurch den nicht verwertbaren Anteil im Abfall. Der Rest lässt sich dank der biologischen Behandlung zudem nachhaltig umweltschonend lagern.
Erhöhter Heizwert

Im Unterschied zu solcher Öko-Logik bleibt von der vermeindlich totalen Verbrennung knapp ein Drittel Schlacke für die Deponie. Dazu kommt noch der hohe Aufwand für die Abluftreinigung bei dieser Methode.
Mit der AMBA wird die Verwertungsquote des Siedlungsabfalls von derzeit 60 auf nahezu 90 Prozent gesteigert. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen….. Das bedeutet nicht nur die Trennung in wirklichen Müll und Wiederverwertbares, sondern es wird vor allem das Brennbare vom nicht Brennbaren getrennt. Mehr als die Hälfte des gesamten Tiroler Abfalls lässt sich nach einer solchen Sortierung thermisch verwerten - also energiegewinnend verbrennen.
Zudem hat dieser gefilterte neue Brennstoff einen wesentlich höheren heizwert als der unbehandelte Gesamtmüll: 15.000 statt ansonsten 9.000 Megajoule pro Tonne.
Vollständige Lösung

Es geht nicht um Müllverbrennung oder AMBA. Sie allein ist die notwendige Voraussetzung für eine intelligente thermische Verwertung - und damit die einzige Tiroler Mülllösung.
Lösungen verlangen nach Gesamtbetrachtung. Dazu gehört beim Tiroler Müll auch folgende Überlegung: Die Kosten für die Verbrennung des Gesamtabfalls sind samt Entsorgung des Schlacke-Rückstands spürbar höher als bei der Müllverarbeitung durch die AMBA und thermische Verwertung.
Noch vor 2009 braucht Tirol seine Mülllösung. Allein die AMBA kann bis dahinstehen. Schon 53 solche Anlagen in Deutschland und 16 in Österreich zeigen:
Die AMBA ist für umweltbewusste und wirtschaftlich sinnvolle Müllverwertung prädestiniert. Sie erfüllt mit ihrem hohen technischen Standard alle Anforderungen einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Sie ist nicht teurer als andere Modelle - wie manche kolportieren - sondern insgesamt kostengünstiger.
 



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