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Erstmals werden in Österreich Flüchtlinge in ein umfassendes Umweltprojekt eingebunden. Gemeinsam mit dem Land Tirol werden 13 Tiroler Heime abfallwirtschaftlich auf den neuesten Stand gebracht.
Ein Abfallwirtschaftskonzept und eine einheitliche Mindestausstattung der Abfalltrennsysteme in allen Heimen soll langfristig zu einer Kostenreduktion führen.
Zusätzlich werden Bewusstseinsbildende Veranstaltungen für die hier gestrandeten Menschen organisiert.
Exkursionen zu verschiedenen Tiroler Verwertungsbetrieben bei denen man vor ort Recycling von Wertstoffen mit allen Sinnen erlebt kann soll den Flüchtlinden helfen ein Verständnis für die in Tiroler übliche Abfalltrennung zu erlangen.
Auch die Kinder sind miteingebunden. Ein Programm bei dem sie spielerisch und nicht mit erhobenem Zeigefinger, Abfalltrennung und Vermeidung verstehen lernen, wurde ausgearbeitet.
Unter dem Motto “unsere Umgebung ist uns wichtig” nahmen bereits im Frühjahr zahlreiche Asylwerber an der jährlichen Flurreinigungsaktion mit viel Freude an der Sache teil.
Bis 2011 wird das Projekt Um-Welt-Mensch dauern. In Folge wäre an die Ausweitung auf andere Bereiche (z.B. Energie, Wasser, ökologische, Reinigung usw.) gedacht.
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