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Saubären Ade!

Der Berg ruft, die Wanderer kommen - und das sehr zahlreich in die Naturparkregion Zillertaler Alpen. Damit die Berge auch für die nächsten Berggeher sauber bleiben, dafür setzt sich die Gemeinschaftsinitiative “Sauber statt Saubär” ein. Im Rahmen dieser Idee stand letzten Samstag eine Sammelaktion im Ahorngebiet auf dem Programm.
Insgesamt hat die heurige Sammelaktion gezeigt, dass die Initiativen im Ahorngebiet Früchte tragen - der zurückgelassene Müll wird weniger. Dokumetiert ist das im sog. Müllbarometer, einem spektakulären Blickfang unterhalb der Edelhütte, in dem die “Fundstücke” als Mahnmal für die Wanderer dienen. Mit Hilfe eines Sammelteams der Tiroler Umwelt- und Abfallberater und weiterer Teilnehmer hat man aber immer noch Reste so mancher Saubären aufgespürt. Dabei haben die freiwilligen Sammler auch festgestellt, dass der Müll nicht mehr einfach neben den Weg geworfen wird, sondern “ordentlich” hinter Steinen oder Latschen versteckt wird: (Plastik-)Flaschen, Dosen, Batterien,… Wie lange es dauert, bis diese Sachen verrotten, verrät eine interaktive Müllquiztafel auf dem Weg zur Edelhütte.

Unterstützt wurde die Aktion von der Edelhütte mit einer Jause für die fleißigen Sammler sowie von den Mayrhofner Bergbahnen mit Gratisfahrten am vorletzten Betriebstag der alten Ahornbahn. Und für alle Berggeher haben die Organisatoren eine kleine Überrasachung vorbereitet. Unter dem Motto “ein Herz für saubere Berge” wurden den zahlreichen Wanderern Lebkuchenherzen überreicht, welche die Zillertaler Firma EZEB mit echtem Bienenhonig hergestellt hat.

Insgesamt wird die “Sauber statt saubär”-Initiative vom Naturpark Zillertaler Alpen, der Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM), der Umwelt-Zone-Zillertal, dem deutschen und Oesterreichischen Alpenverein sowie dem Land Tirol getragen bzw. unterstützt. Dieses Jahr fanden in den Naturparkgemeinden bereits Flurreinigungen statt, in den nächsten Wochen erfolgt aufbauend auf den Erfahrungen im Ahorngebiet ein naturparkweiter Ausbau der “Sauber statt Saubär”-Infrastruktur.

Ziel des Gesamtprojektes ist die Information, Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung. Es bringt nichts, mit der Methode des erhobenen Zeigefingers vorzugehen. Wichtiger ist Aufklärung wie etwa durch das Infonetz an interaktiven Müllqzuiztafeln und Parkplatztafeln, die demnächst an 12 frequentierten Standorten in der Naturparkregion zu finden sind. Ergänzt werden sie von Trekkingsackspendern, die für die Wanderer 100% kompostierbare Maisstärkesäcke bereitstellen. Mit geschärftem Umweltgewissen sollen unsere Berge auch für die nächste Berggeher-Generation sauber gehalten werden!


Bei der Aktion wurden alle umweltbewussten Bergfreunde mit einem "Herz für saubere Berge" belohnt


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