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CIRCE2020
+++Das Projekt CIRCE2020 ist wie geplant im Jahr 2020 ausgelaufen. Danke an alle Partnerinstituionen und UnterstützerInnen, die zum erfolgreichen Projektabschluss beigetragen haben!+++


Expansion of Circular Economy concept in the Central Europe local productive districts


Betriebliche Abfallvermeidung durch Kreislaufwirtschaft

Unser traditionelles Wirtschaftssystem basiert auf einem Rohstoff verschwendenden linearen Modell, das dem Prinzip „take-make-waste“  folgt.  In einer Welt mit endlichen Ressourcen kommt dieses System jedoch schnell an seine Grenzen, und muss durch ein Ressourcen schonendes System ersetzt werden. Die Kreislaufwirtschaft greift dieses Dilemma auf und folgt einem erneuerbaren System, in dem Eingangsrohstoffe, Abfälle und Emissionen minimiert werden.  

Abbildung 1: Vergleich der Stoffströme der Linearwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Quelle: Wikipedia.Kreislaufwirtschaft folgt dem Prinzip offene lineare Stoffströme zu schließen und geschlossene Kreisläufe herzustellen. In offenen linearen Stoffströmen werden die eingehenden Rohstoffe durch Produktions- und Verwertungsketten zum großen Teil zu Abfall transformiert (siehe Abbildung 1). In geschlossenen Kreisläufen werden Abfälle und Restmaterialien als Eingangsmaterialien, sogenannte Sekundärrohstoffe, für neue Produktionsprozesse verwendet.

Das Projekt CIRCE2020 setzt genau dort an und hat zum Ziel die Wiederverwertung von Abfall- und Nebenprodukten, die im produzierenden Gewerbe anfallen, zu steigern und dadurch sowohl Abfälle zu vermeiden als auch den Verbrauch von Primärrohstoffen zu reduzieren.  Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt es ein besseres Verständnis der Abfall- und Stoffströme, einheitliche Rahmenbedingungen, innovative Geschäftsmodelle sowie Qualitätsstandards für Sekundärrohstoffe.

Dafür wird in CIRCE2020 ein innovatives Modell entwickelt, das die bisherige Einzelfirmen-Betrachtung erweitert und eine Multifirmen-Betrachtung zulässt. Mittels industrieller Symbiose sollen geschlossene Stoffkreisläufe entstehen, die mehrere Betriebe miteinschließen. Dieser neu entwickelte Ansatz wird durch die ATM GmbH in der Pilotregion Tirol umgesetzt.

Neben der ATM sind weitere sieben Partner aus vier Ländern involviert (Italien, Polen, Ungarn, Kroatien). Geleitet wird das Projekt von ARPA Veneto. Das Projekt wird  vom CENTRAL EUROPE Programm und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten. Das Projekt wurde am 1. Juli 2017 gestartet, mit einer Laufzeit von drei Jahren.

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Pilotaktionen

Im Rahmen von CIRCE2020 hat die ATM auch zwei regionale Pilotaktionen umgesetzt. Zwei Abfallstoffe wurden auf Grundlage von wissenschaftlichen Analysen und Gesprächen mit Tiroler Betrieben ausgewählt: Altholz und Organik im Restmüll. Ziel der Pilotaktionen war es, testweise reale Stoffströme in der Region zu schließen - betriebliche bzw. kommunale Abfälle sollten also Ausgangsstoff für die Herstellung anderer Produkte dienen. 

Wie genau die Pilotaktionen vonstatten gegangen sind und welche Erkenntnisse sich daraus für die Kreislaufwirtschaft in Tirol ableiten lassen, kann man unter den folgenden Links nachlesen bzw. in Videoform auch nachsehen:

Pilotaktion Altholz zu Aktivkohle und Energiegewinnung
Pilotaktion Organik im Restmüll verwerten

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Mehr Informationen finden Sie unter www.interreg-central.eu/Content.Node/CIRCE2020.html





ATM Schwaz

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