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#MARLENETIPPS retten Lebensmittel
Icon MARLENEDie wochenlange Ausnahmesituation rund um das Coronavirus hat uns zum Rückzug in die eigenen vier Wände veranlasst. Sonst trifft man sich zum Abendessen mit Freunden im Lieblingsrestaurant, gönnt sich in der Mittagspause das Tagesmenü oder geht am Wochenende ausgiebig brunchen - doch während der Coronakrise haben die meisten von uns jede Mahlzeit zuhause eingenommen. Die sozialen Medien waren voll von köstlichen Eigenkreationen. Viele präsentierten stolz ihre selbst gezauberten Gerichte, haben Brot gebacken, sich an traditionellen Mehlspeisen versucht oder sich die Zeit genommen, stundenlang einen Sonntagsbraten zuzubereiten. 

Einkaufen, Kochen und Essen scheinen einen höheren Stellenwert eingenommen zu haben. Manchen wurde erst richtig bewusst, wie wichtig Lebensmittel sind - vielleicht auch, weil sie in dieser Zeit zum ersten Mal in ihrem Leben vor teils leeren Regalen im Supermarkt gestanden sind. Die Wertschätzung für die lokale Landwirtschaft steigt. In Tirol boomen Zustelldienste von regionalen GemüsebäuerInnen und Direktvermarktungsinitiativen wie Ab-Hof-Läden, Regiomaten und viele mehr.

Was hat das mit "Lebensmittel retten" zu tun? Wer oder was ist MARLENE? 
Wir möchten das gesteigerte Bewusstsein für den Wert von Lebensmitteln nutzen, um den Blick auf das Thema Lebensmittelabfallvermeidung zu lenken. Unsere Tipps zum Einkaufen, richtigen Lagern, Restlkochen etc. sollen helfen, nichts zu verschwenden. Das ist nicht nur eine Frage der Wertschätzung gegenüber denjenigen, die uns mit den Produkten versorgen, sondern wirkt sich auch positiv auf die Umwelt aus. MARLENE ist der Name eines Projektes (Interreg Österreich-Bayern), in dem die ATM die Bewusstseinsbildung im Bereich "Lebensmittel sind kostbar" in Tirol vorantreibt. (Weitere Infos: HIER)
 
...los geht's! Bei Klick auf die Überschrift öffnet sich der ganze Tipp!

#MARLENETIPP | Ein paar Zahlen zum Start
Lebensmittelabfallvermeidung: Ein Zeichen von Wertschätzung und gut für die UmweltWeltweit geht jährlich rund ein Drittel der Lebensmittel, die zum menschlichen Verzehr bestimmt sind, verloren und wird weggeworfen. Das sind rund 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr. Diese Lebensmittelabfälle wären vermeidbar gewesen. Das heißt: Bei besserer Lagerung und mehr Achtsamkeit hätten sie auf dem Teller statt in der Tonne landen können. Die Verschwendung von Lebensmitteln hat dabei zum einen eine ethisch-soziale Komponente, da eine ausreichende Grundversorgung für 800 Millionen Menschen auf der Erde noch immer nicht gesichert ist. Zum anderen bedeuten vermeidbare Lebensmittelabfälle die Verschwendung von Ressourcen wie Wasser, Land, Energie und Arbeit.

Lebensmittelabfall zu vermeiden bedeutet damit auch, das Klima zu schützen und achtsam mit für uns lebensnotwendigen Ressourcen umzugehen. Jede und jeder einzelne kann einen Beitrag leisten. In Summe verursachen KonsumentInnen nämlich den Großteil der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in Österreich: 53 Prozent fallen in privaten Haushalten an.

Aktuelle Informationen und Zahlen zur Verschwendung von Lebensmitteln in Österreich gibt es in einer Studie des Instituts für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzorganisation WWF Österreich (publiziert anlässlich des Tags der Lebensmittelverschwendung am 2. Mai 2020).
#MARLENETIPP 1 | Richtige Lagerung von Obst und Gemüse
Lebensmittel richtig lagern, um sie nicht verderben zu lassen

Lebensmittel richtig zu lagern verlängert ihre Haltbarkeit. Mit ein paar kleinen Tipps können wir Lebensmittel so länger vor dem Verderben schützen und verhindern, dass sie weggeworfen werden müssen.

ÄPFEL & TOMATEN sind Einzelgänger. Einige Gemüse- und Obstsorten geben während ihrer Nachreifung Reifegase ab, auf die ihre "Nachbarn" im Obstkorb wiederum mit schnellerem Nachreifen reagieren. Besonders Äpfel und Tomaten sollten daher immer getrennt von anderem Obst und Gemüse gelagert werden, da beide sehr viele Reifegase abgeben. Übrigens verkürzen die Reifegase von Apfel und Tomate besonders die Lebensdauer von Bananen, Melanzani, Paprika und Karotten.

ZWIEBELN & KNOBLAUCH werden in Kisten oder aufgehängt an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert. Ein optimaler Lagerort ist der Keller. So sind sie monatelang verzehrbar. Achtung: Obwohl Zwiebeln und Kartoffeln den gleichen Lagerort mögen, sollten sie getrennt voneinander gelagert werden, da Zwiebeln die Feuchtigkeit der Kartoffeln aufnehmen und zu faulen beginnen.

KARTOFFELN lieben eine Lagertemperatur von 7°C in einem dunklen und trockenen Raum. So können sie monatelang gelagert werden. Unter 4°C ist ihnen zu kalt, bei stark über 7°C beginnen sie zu keimen und müssen schnell verzehrt werden.

TOMATEN, GURKEN, PAPRIKA, ZUCCHINI & MELANZANI liegen nicht gerne im Kühlschrank, da sie hier ihr Aroma verlieren und schneller schimmeln. Sie mögen kühle Räume mit ca. 15°C. Steht ein solcher Raum nicht zur Verfügung, bevorzugen sie eine normale Raumtemperatur anstatt dem Kühlschrank.

WURZELGEMÜSE wie Karotten und Sellerie fühlt sich im Gemüsefach des Kühlschranks wohl. Wichtig, wenn man das Gemüse nicht lose bzw. unverpackt kaufen konnte: Plastikverpackung bald entfernen, da sich hier Flüssigkeit bildet und die Karotten schnell verderben können. Eingewickelt in ein angefeuchtetes Tuch bleiben Karotten besonders lange haltbar.

Auch die Frage, was man im Kühlschrank wohin legt, wirkt sich auf die Haltbarkeit aus... Dazu aber später mehr!

#MARLENETIPP 2 | Osterschmankerl lange genießen

Osterschmankerln verwertenDas Osterfest hat auch kulinarisch viele Traditionen zu bieten. Vielerorts gibt es süße Backwaren wie Osterzopf und Osterlamm, Schokohasen, hart gekochte Eier (natürlich bunt gefärbt!) oder auch Osterschinken und Gebäck.

Da kann es schon einmal passieren, dass etwas übrig bleibt. Wer noch Reste der Osterschmankerln zuhause hat, sollte diese nun - nach Ostern - bestmöglich verwerten. Zum Wegwerfen wären sie viel zu schade, deswegen haben wir ein paar Ideen gesammelt, was man aus Übriggebliebenem noch zaubern kann. 

War der Osterschinken einfach zu viel? Schinkenstücke kann man wunderbar in einem guten Gröstl unterbringen. Auch für die Zubereitung von Wurstnudeln passt er natürlich ohne weiteres. Andere Ideen: Als Belag für Pizza, Flammkuchen & Quiches schmeckt der Rest vom Osterschinken genauso.

Semmeln und anderes Gebäck? Für getrocknetes Brot und Semmeln gibt es zahlreiche Ideen zur Weiterverwertung. Klein gewürfelt werden Semmeln zu Knödelbrot - das wiederum Grundlage für alle möglichen Knödelvariationen ist: von Speck- bis Press- zu Spinat- und Serviettenknödel. Angebraten ergeben die Würfelchen wunderbare Croutons für den Salat. Wer's lieber süß mag bzw. noch Osterzopf übrig hat, kann sich an Armen Rittern ("Pofesen") oder einem Scheiterhaufen versuchen. Wenn der Zopf schon ein bisschen trocken ist, gibt es einen einfachen Trick, ihn zu regenerieren: eine Weile in ein feuchtes Tuch einwickeln und anschließend bei 180°C für ca. 10 Minuten ins Backrohr schieben. 

Eier gehören einfach zu Ostern. Wer noch viele übrig hat, freut sich bestimmt über gute Neuigkeiten: Rohe Eier sind meistens weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verzehrbar. Bei Raumtemperatur können sie rund drei Wochen gelagert werden und danach halten sie meist zwei weitere Wochen im Kühlschrank. Wenn man sich unsicher ist, schlägt man das Ei am besten einfach auf, zum Beispiel für eine Eierspeise. Schwimmt der Eidotter gut erhalten in der Mitte und das Eiklar verläuft nicht wässrig, spricht das dafür, dass das Ei noch verzehrt werden kann. Ein untrügliches Zeichen, dass ein Ei weg muss: Wenn das Ei beim Öffnen nach Schwefel riecht, dann ist es mit Sicherheit schlecht.

Hart gekochte Eier halten sich im Kühlschrank bis zu zwei Wochen lang. Hier ein frühlingshaftes Rezept für einen Ei-Speck-Aufstrich mit Bärlauch: 

  • 6 Eier, klein würfelig geschnitten
  • 150 g Räucherspeck, klein würfelig geschnitten
  • 100 g Bärlauch oder Schnittlauch, fein geschnitten
  • 200 g Topfen
  • 30 g Mayonnaise
  • 20 g Joghurt
  • Salz, Pfeffer

Alle Zutaten vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Statt Speck können auch hier wieder die Reste des Osterschinkens verwendet werden! So lassen sich Lebensmittel retten und man sorgt gleichzeitig noch einmal für das leibliche Wohl. 

Quelle: Dieses Rezept haben wir im Kochbuch "Soul Cuisine. Gesammelte Absamer Kochrezepte." der Pfarre Absam St. Michael entdeckt.

#MARLENETIPP 3 | Einkaufszettel schreiben - Abfall vermeiden!

Ein Einkaufszettel ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen.Wie es im "normalen" Alltag oft läuft: schnell nach der Arbeit noch einkaufen gehen. Man steht im Supermarkt und weiß gar nicht so recht, was man eigentlich alles braucht. Hunger hat man auch. Und so beginnt er, der Chaos-Einkauf... Unorganisiert landen viel zu viele Lebensmittel im Wagen - der grummelnde Bauch bestimmt mit, was gekauft wird. Zuhause kommt dann die (zu späte) Erkenntnis: Manche Lebensmittel hätte man gar nicht gebraucht - da wäre ja noch etwas im Kühlschrank gewesen!

Unorganisierte Einkäufe sind leider ein Garant dafür, dass vermeidbare Lebensmittelabfälle entstehen - oder fordern zumindest das eigene Aufbewahrungs- und Verwertungstalent heraus. Manches kann man z.B. durch Einfrieren oder einen kreativen Speiseplan natürlich noch vor dem Wegwerfen bewahren. Einfacher ist es aber, schon beim Einkaufen mitzudenken. Ein Trick, der sich seit Generationen bewährt: einen Einkaufzettel schreiben! Sei es die herkömmliche Einkaufsliste auf einem Stück Papier oder auch die Notiz auf dem Handy - diese Planungshilfen sind ein wichtiger Trick, um nur das mitzunehmen, was man auch wirklich braucht. Einkaufen mit Köpfchen und Plan ist zudem nicht nur für weniger Lebensmittelabfall gut, sondern auch für den Geldbeutel. Das gilt übrigens genauso für den Umgang mit verführerischen Schnäppchen: Ein Produkt kann noch so günstig sein und zum Spontankauf verleiten... wenn man es schlussendlich nicht aufbrauchen kann und wegwirft, zahlt auch noch die Umwelt drauf. 

Hier noch ein Tipp für alle, die in einem Familienhaushalt oder in einer WG wohnen: Apps wie "Bring", "Out of Milk" oder "Die Einkaufsliste" ermöglichen die Abstimmung beim Einkaufen. Hier kann man eingeben, was gebraucht wird, und es als gekauft markieren, sobald es gekauft wurde.

#MARLENETIPP 4 | Mindestens haltbar bis...

Mindesthaltbarkeitsdatum richtig interpretieren und Lebensmittel rettenWir alle kennen das Datum, das praktisch auf jeder Lebensmittelverpackung zu finden ist: Meistens* handelt es sich dabei um ein Mindesthaltbarkeitsdatum, kurz MHD. Leider hält sich der Mythos hartnäckig, dass man etwas nicht mehr essen darf, sobald dieser "Tag X" erreicht ist. Aus diesem Grund landen viele Lebensmittel im Abfalleimer, obwohl sie noch genießbar wären.

Das MHD sagt nämlich nur aus, bis zu welchem Datum der Hersteller garantieren kann, dass das Lebensmittel bestimmte Produkteigenschaften behält, wenn es richtig gelagert wird. Viele Lebensmittel sind aber auch danach noch sehr gut essbar. Schließlich heißt es "mindestens haltbar bis" und nicht "tödlich ab"!

Tipp: Um herauszufinden, ob etwas noch essbar ist, benutze lieber deine Sinne statt den Kalender! Sieht es normal aus? Riecht es gut? Dann probiere eine Löffelspitze. Dein Geschmackssinn weiß schon, wenn ihm etwas nicht passt. Verlass dich auf deine Sinne!

* Bei manchen Lebensmitteln gibt es kein MHD, sondern ein Verbrauchsdatum. Das sollte man nicht verwechseln! "Zu verbrauchen bis" findet sich meist auf leicht verderblichen Lebensmitteln, die man im Zweifelsfall besser wirklich entsorgen sollte. Am besten mit dem Vorsatz, sie beim nächsten Mal rechtzeitig zu verzehren! Unsere KollegInnen vom OÖ Landesabfallverband haben sich dem Thema "Datum ≠ Datum" auf ihrer allgemein sehr empfehlenswerten Seite isnuguat.at gewidmet. Reinschauen lohnt sich! 



+++Ergänzung:
Wer es genau wissen möchte, dem empfehlen wir die Checkliste „So erkennen Sie, ob Lebensmittel noch gut sind“ der Verbraucherzentrale Hamburg mit detaillierten Richtwerten zur Haltbarkeit von einzelnen Produkten und Produktgruppen.
#MARLENETIPP 5 | Offen sein für Neues und den Horizont erweitern
Schon einmal von Foodsharing gehört? Wer sich mit dem Thema Lebensmittelabfall beschäftigt, findet viele verschiedene Initiativen und Projekte, die sich dafür engagieren, dass Essen vor dem Abfalleimer gerettet wird. Die gibt es praktisch entlang der ganzen Wertschöpfungskette, von der Landwirtschaft über den Handel bis hin zu Haushalt und Gastronomie.

Wenn man Lebensmittelabfälle vermeiden will, kann eine gewisse Offenheit helfen: offen sein für Neues, bereit sein, den Horizont zu erweitern. Sei es, sich neue Gewohnheiten anzueignen - z. B. gezielter einzukaufen oder sich Reste im Restaurant einpacken zu lassen (Genuss Box) - oder Initiativen wie Foodsharing für sich zu entdecken und ihnen eine Chance zu geben. 

Wie es den FoodsaverInnen des Vereins Foodsharing Tirol während der Coronakrise ergangen ist, haben wir in einem eigenen News-Artikel zusammengefasst: HIER
#MARLENETIPP 6 | (Un-)vermeidbare Lebensmittelabfälle?

Lebensmittelabfallvermeidung: Was gilt es überhaupt zu vermeiden?In Österreich landen rund 33 kg Lebensmittelabfälle pro Einwohner und Jahr allein im Restmüll*. Davon wären über die Hälfte - 57 Prozent bzw. 19 kg pro Kopf - vermeidbar gewesen (vgl. Bericht von BOKU und WWF: hier). "Vermeidbar" bedeutet, dass genießbare Lebensmittel weggeworfen werden - Essen, das bei einem achtsamen Umgang auf dem Teller statt in der Tonne gelandet wäre. Vorausschauendes Einkaufen, richtige Lagerung, Resteverwertung oder rechtzeitiges Einfrieren können dazu beitragen, dass diese Menge kleiner wird.

Das Gegenstück dazu wird als "unvermeidbare Lebensmittelabfälle" bezeichnet: Das sind zum Beispiel Karotten- und Kartoffelschalen, Kaffeesud, Knochen und Strünke; also die Teile von Lebensmitteln, die in der Regel nicht gegessen werden. Sie fallen auf jeden Fall an und lassen sich eben "nicht vermeiden". Aber sogar dafür gibt es Möglichkeiten, wie man diese noch weiterverwerten kann:

  • Kaffeesud eignet sich in kleinen Dosierungen sehr gut als Pflanzendünger. Kaffeesud einfach auf einem Blech trocknen lassen, getrocknet aufbewahren und ab und zu der Pflanzenerde beigeben.
  • Gemüseenden wie z. B. von Zwiebeln, Karotten oder Zucchini kann man wunderbar in einer Schüssel im Gefrierfach zwischenlagern und daraus dann eine Gemüsebrühe kochen oder sie der nächsten Rinderbrühe beigeben.
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*Diese Zahlen beziehen sich nur auf vermeidbare und unvermeidbare Lebensmittelabfälle im Restmüll. Lebensmittel, die über andere Wege entsorgt werden (wie z. B. die Biotonne) scheinen hier nicht auf. Dabei haben biologisch verwertbare Abfälle grundsätzlich überhaupt nichts im Restmüll zu suchen: Bei richtiger Trennung ist Bioabfall wertvoller Rohstoff für Kompost und Energie: www.kompost-tirol.at
#MARLENETIPP 7 | Kreative Restlrezepte retten Lebensmittel

In unseren Kühl- und Küchenschränken finden sich Lebensmittelreste in verschiedensten Formen: roh oder gekocht, in kleinen oder größerer Mengen, von Gemüse bis Wurst oder Milchprodukte. Vereinzelt liegen da manchmal ein paar ältere Karotten oder Zucchini herum, daneben lachen uns die Reste vom gestrigen Mittagessen an. Was tun? Etwas neues Einkaufen und die Überbleibsel sich selbst überlassen? Nicht doch, lasst uns Restlkochen!

Hier zum Beispiel ein sehr wandelbares Restlrezept: die Buddha Bowl

Die Buddha Bowl besteht aus vielen kleinen Portionen an Speisen, die alle gemeinsam in einer Schüssel serviert werden:

  • ein bisschen Reis oder Couscous
  • ein bisschen Salat
  • ein paar gedünstete Karotten, Zucchini
  • ein paar Nüsse
  • ein Dressing wie zum Beispiel Honig-Senf-Dressing


Einfach alles miteinander in eine Schüssel geben und fertig ist das Restlessen! Für die Buddha Bowl gilt: Je bunter, umso mehr Spaß macht das Verspeisen! Auch Pizza ist übrigens ein Klassiker unter den Restlrezepten - den Belag kann man nach Herzenslust variieren und so viele Restln unterbringen.

Weitere tolle Restlrezepte hat übrigens das BMLRT unter folgendem Link parat: Hier klicken!

...und noch weitere Restlideen sammelt die ATM aktuell auf Facebook: Im Rahmen eines Gewinnspiels* sind alle dazu aufgerufen, ihre liebsten Restlrezepte einzureichen und sich damit vielleicht noch gegenseitig zum Lebensmittelretten zu inspirieren. Das Gewinnspiel läuft bis zum 5. Juni und zu gewinnen gibt es dreimal eine ATM Goodiebag zum Thema "Lebensmittelretten". Zum Mitmachen schaut ihr am besten auf unsere Facebook-Seite oder schickt das Rezept gleich per Mail an Claudia Schütz, schuetz@atm.or.at

*Gewinnspiel Teilnahmebedingungen:
Zur Teilnahme am Gewinnspiel berechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Österreich, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ein richtiges Restlrezept per Privatnachricht an den ATM Facebookaccount, als Kommentar zum Facebookpost zum Restlrezept-Gewinnspiel vom 29.05.2020 oder per Mail an Claudia Schütz (schuetz@atm.or.at) eingereicht haben. Das Gewinnspiel endet mit dem 05.06.2020. Zu gewinnen gibt es dreimal eine ATM Goodiebag rund um das Thema Lebensmittelretten. Drei GewinnerInnen werden per Zufallsprinzip aus allen Einreichungen, die den Teilnahmebedingungen entsprechen, ausgelost und bis zum 12.06.2020 verständigt. Nach Bekanntgabe der Postadresse wird der Preis versendet. Die Daten der GewinnerInnen werden unmittelbar nach Versand der Goodiebags gelöscht. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptieren die TeilnehmerInnen diese Teilnahmebedingungen.

#MARLENETIPP 8 | Richtige Lagerung im Kühlschrank


Die wichtigsten Grundlagen gibt's im Video!
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Die verschiedenen Kältezonen des Kühlschranks helfen, unterschiedliche Lebensmittel länger frisch zu halten. Grundsätzlich gilt: Unten im Kühlschrank ist es am kühlsten, nach oben hin steigt die Temperatur an. Bei den meisten Kühlschränken ist der kälteste Ort daher jenes Fach, das sich ganz unten - direkt über dem Gemüsefach (Schubladen!) - befindet. Hier liegt die Temparatur bei rund 3-5 °C. Der wärmste Ort ist hingegen das oberste Kühlschrankfach. Die Kühlschranktür gehört ebenfalls zu den wärmeren Zonen. Die Position im Kühlschrank und somit die richtige Lagertemperatur erhöhen die Haltbarkeit von Lebensmitteln!

Hier einige wichtige Kühlschrankregeln:

Oberstes Fach (7-10 °C): Alles, was weniger Kühlung braucht, wie z.B. Marmelade, Eingemachtes, Käse & Butter
Mittleres Fach (5-7 °C): Milchprodukte wie Topfen, Joghurt, Milch; oder auch Rest von zubereiteten Speisen
Unteres Fach (3-5 °C): Schnell verderbliche Lebensmittel wie frisches Fleisch, Fisch und Wurst
Gemüselade (6-8 °C): Kälteverträgliches Obst und Gemüse, Karotten, Sellerie
Kühlschranktür (7-11 °C): Hier fühlt sich alles wohl, was weniger Kühlung braucht wie Eier, Getränke, Ketchup, Senf

Wer mag lieber gar nicht in den Kühlschrank?

  • Für Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch ist es im Kühlschrank zu kalt. Sie bewahrt man besser im Dunklen bei einer Lagertemperatur von 7 °C auf. 
  • Tomaten, Gurken, Paprika, Zucchini & Melanzani liegen ebenfalls ungern im Kühlschrank, da sie hier ihr Aroma verlieren und schneller schimmeln. Sie mögen kühle Räume mit ca. 15 °C. Steht ein solcher Raum nicht zur Verfügung, bevorzugen sie normale Raumtemperatur gegenüber dem Kühlschrank.

 
Weitere Tipps: Coming soon!

 

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